Religiös oder nicht, das ist hier die Frage.

Ich bin katholisch. Früher war für mich die Religion etwas selbstverständliches und schönes. Wir sind immer Sonntags gemeinsam als Familie in die Kirche gegangen, nicht nur des Glaubens wegen, sondern auch um einfach ein wenig Zeit besinnlich gemeinsam zu verbringen. Im Grundschulunterricht hat man zwar mal etwas von Evolution und Entstehung der Welt gehört, was man allerdings als Kind nicht unbedingt in direkten Zusammenhang zum Glauben stellt oder gar den Gedanken kombiniert. Auch Dinge wie Kommunion und Firmung waren (zumindest in meiner Gegend) quasi üblich und selbstverständlich. Schließlich hat man Zeit mit den Freunden und Klassenkameraden verbracht und gleichzeitig ein eigenes Fest mit Geschenken bekommen, ein schickes Kleidchen und jede Menge Besuch.

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Heute ist das alles etwas anders, unverblümter eben. Schon im Mittelalter fanden Kreuzzüge statt angeblich „im Namen Gottes“ gegen den Islam und seine Ausbreitung. Also wurde der Glaube zur Machtausbreitung genutzt. Zudem haben Kirchenmitglieder immer im höchsten Reichtum gelebt durch beispielsweise die sogenannten „Ablassbriefe“, welche man sich zur damaligen Zeit selbst in schlimmster Armut erworben hat, um sich den Ablass von den eigenen Sünden zu ermöglichen. Natürlich hatte das den einzigen Sinn den damaligen Priestern und „hohen Tieren“ in der Kirche einen guten Lebensstandard zu finanzieren.

Selbstverständlich gibt es auch aktuellere Skandale in der katholischen Kirche, wie unter Anderem die vor einiger Zeit bekannt gewordenen Missbrauchsfälle in zahlreichen Bistümern. Es gab eine Welle von missbrauchten Menschen, die sich auch nachträglich mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit getraut haben.

Ein letztes Beispiel, dass mich zum Nachdenken angeregt hat, war der Skandal um den Limburger Bischof Tebartz- van- Elst, der Mengen von Geldern der katholischen Kirche verschwenderisch und in unnötige Projekte verschwendet hatte.

Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, ob ich wirklich Teil einer solchen Gemeinschaft sein möchte, die den „Namen Gottes“ benutzt, um zu betrügen, zu töten und auszunutzen. Ich zweifel mittlerweile schon lange an der Existenz eines Gottes. Gerne würde ich das Ganze glauben, aber es gibt so viele zahlreiche Glaubensrichtungen und Religionen, die für mich deutlich mehr Sinn ergeben. Und wenn es einen Gott gäbe, warum müssen dann kleine unschuldige Kinder an Krebs leiden oder Tausende Menschen qualvoll bei Umweltkatastrophen ums Leben kommen. Ich verstehe es momentan nicht und ich werde es wahrscheinlich nie verstehen. Aber für den Moment reicht es zu wissen, dass es dieser Glaube derzeit nicht ist, nach dem ich leben möchte.

15 Kommentare zu „Religiös oder nicht, das ist hier die Frage.

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  1. Hmm, deine Kritikpunkte kann ich gut verstehen.

    Aber wie wäre es, bei der Suche nach dem eigenen(!) Glauben oder Weltbild nicht so sehr auf die düsteren Seiten der Kirchengeschichte und die Verfehlungen Anderer zu schauen? Sondern lieber zu fragen, wonach man sich selbst sehnt, was Gott (wenn es ihn gibt und was auch immer man sich darunter vorstellt) damit zu tun haben könnte und ob es für einen selbst einen Weg, vielleicht auch eine Aufgabe in der Welt gibt?

    Dabei kann es ganz gut sein, die vorgefertigten Antworten, die fromme Leute in solchen Situationen oftmals all zu voreilig geben, ganz beiseite zu lassen. Manchmal ist eine Weile „Kirchenabstinenz“ ganz hilfreich, um diesen Abstand zu finden.

    Geh deinen eigenen Weg, liebe Sophie!
    Aber rechne mit Überraschungen!
    Die Überraschungen sind das Einzige, was dir auf diesem Weg garantiert ist! 😉

    1. Es heisst nicht umsonst „Glauben“. Muss man denn irgendeinen „Glauben“ so verstehen, wie ein Rezept, an das man sich rigoros zu halten hat? Muss ich denn all das glauben, was mir ein bestimmter Glauben aufzwingen will? Ich glaube nicht. ich glaube, jeder Mensch darf selbst entscheiden, was er glauben will. Ich denke, man darf sich auch gern selbst etwas zusammen schustern, wenn es einem das Leben erleichtert und einem das gibt, worum es nämlich geht.
      Es geht um Menschlichkeit.
      Güte.
      Vertrauen in eine Macht, die größer ist als wir.
      Es geht darum, sich selbst Regeln, Grenzen und Wünsche zuzugestehen.
      Es geht doch darum, ein selbstbestimmtes, richtiges Leben zu führen, dass einen erfüllt und mit Hoffnung und Sträke inspiriert.
      Ich kenne das von mir selbst. Die vorgefertigten „Glaubensbackmischungen“ die mir sagen, was ich soll und was nicht, nerven mich.
      Ich glaube darum trotzdem an Gott.
      Aber ich lasse mir nicht sagen, auf welche Art und Weise ich das zu tun habe.

      Ich finde es anmaßend, wenn sich eine Religion über eine andere stellt oder Männer und Frauen der Religion meinen, sich persönlich darstellen und bereichern zu müssen, auf Kosten der Gläubigen.
      Ich finde, jeder Mensch muss den Glauben suchen, der zu ihm passt.
      Solange niemandem körperlicher oder seelischer Schaden zugefügt wird oder niemand gezwungen wird, etwas zu glauben, was ihm widerstrebt, soll jeder glauben, was er möchte und was ihm hilft.

  2. Die Kirche und der zugehörige Glauben haben das Problem, dass sie so vieles auf einmal sein müssen. Sie müssen den Alltag erklären und Antworten auf die Fehler des Menschen geben. Ich habe keinen Glauben, wenngleich ich ein höheres Wesen nicht ausschließe. Es ist für mich ein schwieriges Thema, da ich nie wirklich geglaubt habe. Mir ist es deswegen sehr wichtig geworden, in meiner direkten Umgebung zu leben und dort für ein gutes Umfeld zu sorgen. Wenn ich mich darum kümmere, dann ist der wichtigste Schritt getan.

    1. Word! Das unterschreibe ich vollkommen. Letztlich geht es doch darum, dass wir unser Leben so leben, dass es mit unserem Gewissen und unseren Grundwerten überein geht.
      Für mich persönlich heisst das:
      – füge niemandem mutwillig Schaden zu
      – behandle andere so, wie du wünscht von ihnen behandelt zu werden
      – respektiere andere Meinungen, auch wenn sie nicht der eigenen entsprechen
      – umsichtig und halbwegs aufmerksam durchs Leben gehen
      Dafür benötige ich (atheistisch aufgewachsen) keinen Gott, Allah oder Buddha. All das sollte der gesunde Menschenverstand allein hergeben und aus uns heraus wachsen und nicht durch Institutionen wie die Kirche und die 10 Gebote aufoktroyiert werden.
      Amen.

  3. Hmm, spannend. Ich bin gläubig, und ich versage ziemlich häufig darin, so zu leben wie ich es gerne hätte. Ich sehe mich selbst noch so oft so wenig Liebe leben. Und das frustriert mich, weil wenn es diese eine Sache gibt, wo Gott ziemlich klar ist, dann darin, dass er möchte, dass wir Ihn kennen lernen und lieben, und das wir unseren Nächsten lieben, wie uns selbst (wobei das sich selbst lieben, dann vielleicht auch nochmal zum Thema wird, da gibt es ja auch dieses Spektrum von sehr viel und sehr wenig). Letztendlich liebt uns Gott, unendlich, und dagegen können wir schonmal gar nichts tun. Und es geht auch noch nicht ganz in meinen Kopf rein, warum Gott das so wichtig ist mit unserem freien Willen und nicht einfach mal das Ruder übernimmt und alles perfekt macht. Aber ich möchte versuchen (und ich falle dabei noch so häufig, aber das ist okay, solange man da dran bleibt) seine Liebe in die Welt zu tragen, Leute klar zu machen, dass sie unendlich wertvoll sind, egal was die Gesellschaft, die Kirche, Familie oder sonstige Sachen sagen, dass sie einfach wunderbar sind! Und dabei hilft es mir Jesu Vorbild nachzueifern. Aber prinzipiell ist dieser Grundgedanke, was Ben auch gesagt hat, für die Menschen in meiner Umgebung so gut zu sein, wie es geht. Liebe zu leben, zu ermutigen, herauszufordern, zu trösten und zu stärken. Und Gott zu Menschen sprechen zu lassen, weil ich glaube, dass das Menschen berührt, Menschen verändert und sie größer werden lässt.
    Sorry für den langen Kommentar :/

  4. Ich für meinen Teil denke, dass es nicht darum geht Gott zu lieben, sondern sich selbst die volle Liebe zu schenken, die jeder von uns verdient. Dafür brauchst du keine Religion, die dir sagt was Gut oder Böse ist. Automatisch wirst du den Glauben an dich und auch den Gott in dir spüren ohne eine Bibel in die Hand nehmen zu müssen oder in die Kirche zu gehen.
    Das sind alte Strukturen, die in der neuen Zeit wenig Halt geben, weil sie im Außern manifestiert sind und nicht in unserem Inneren.

  5. Hey Sophie,

    als erstes möchte ich sagen, dass ich das, was ich jetzt schreibe nicht selbst vertrete. Wir haben in der Schule mal vom Theodizee-Problem gesprochen. Dieses Problem beantwortet die Frage, warum ein Gott schreckliche Dinge auf der Welt zulässt. Die Antwort lautet, dass Gott den Menschen die Freiheit geschenkt hat und deshalb die Menschen alles tun können, was sie halt so tun. Aus diesem Grund ist es auch in Kauf zu nehmen, was für negative Dinge auf der Welt passieren. Wenn Gott da jedes Mal eingreifen würde, dann würde er den Menschen ihre Freiheit nehmen.

    Wie gesagt, ich vertrete eigentlich keinen Glauben, aber das kann einem gläubigen Menschen vielleicht helfen, zu verstehen, warum sein Gott Katastrophen zulässt.

  6. Interessante Gedanken. Ich sehe das alles von der anderen Seite, komme ja aus dem Osten, bin atheistisch erzogen, es wurde ein anderes Kirchenbild vermittelt, ein ausgesprochen negatives eben. Offiziell jedenfalls. Das andere Gesicht der Kirche – oder des Glaubens, wenn man so will – erfuhr ich durch persönliche Erfahrungen, u.a auch mit Freunden und Bekannten, die einen christlichen Hintergrund hatten. Ich trug zu DDR-Zeiten öfters ein Kreuz, vor allem um damit zu provozieren. Man kam aber nicht umhin, sich auf irgendeine Weise mit dem Glauben zu beschäftigen.
    Eigentlich ist es ja so, dass jede Religion und jede Ideologie ein bestimmtes Menschenbild vermitteln will. Man vergisst leicht, dass es sich dabei um Idealbilder handelt, die nie erreicht werden. Gelebt wird jede Religion und jede Ideologie von Menschen, und die machen Fehler und leisten sich Verfehlungen, die sich mehr oder weniger große Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben haben. Viel zu oft aber werden Religion oder Gott instrumentalisiert und missbraucht, indem man jede Untat damit zu rechtfertigen versucht.
    LG, Eberhard

  7. Vergiss dabei aber nicht, dass Religion an sich nichts mit deinem Glaube oder Gott zu tun haben muss. Gerade die Landeskirche baut so viel Mist, wie du ja auch schon angemerkt hast. Ich selbst bin gläubig, gehe in eine freichristliche, charismatische Gemeinde, die nur sehr wenig mit den Praktiken der katholischen Kirche gemein hat, was ich super finde. Kann ich nur empfehlen, gerade bei Glaubensfragen o.ä. 🙂

  8. „Was man gewöhnlich und im allgemeinen «Religion» nennt, ist zu einem so erstaunlichen Grade ein Ersatz, daß ich mich ernsthaft frage, ob diese Art von Religion, die ich lieber als Konfession bezeichnen möchte, nicht eine wichtige Funktion in der menschlichen Gesellschaft habe. Sie hat den offensichtlichen Zweck, unmittelbare Erfahrung zu ersetzen durch eine Auswahl passender Symbole, die in ein fest organisiertes Dogma und Ritual eingekleidet sind.“

    „Religion ist die Frucht und der Höhepunkt der Vollständigkeit des Lebens, d.h. eines Lebens, welche beide Seiten enthält [bewußte sowie unbewußte Seite].“

    Die Zitate stammen aus „Psychologie und Religion“ von Carl Gustav Jung. Ich habe seine Schriften sehr spät kennen gelernt, nachdem ich meinen eigenen Weg der religiösen/spirituellen Suche bereits gegangen war. Für mich gibt es keine bessere Zusammenfassung. Aber er hat auch das folgende geschrieben, was ich genau so wichtig finde:
    „In meinem Beruf bin ich einigen Menschen begegnet, welche solch eine unmittelbare Erfahrung gehabt haben und sich der Autorität kirchlicher Entscheidung nicht unterwerfen wollten oder konnten. Ich mußte sie durch Krisen und leidenschaftliche Konflikte begleiten, durch die Angst vor dem Wahnsinn, durch verzweifelte Verwirrungen und Depressionen, die zugleich grotesk und furchtbar waren, so daß ich völlig überzeugt bin von der außerordentlichen Wichtigkeit des Dogmas T19Dogma und des Rituals zum mindesten als Methode geistiger Hygiene. (Wenn der Patient ein praktizierender Katholik ist, rat ich ihm ohne Ausnahme zu beichten und zu kommunizieren, um sich vor der unmittelbaren Erfahrung zu schützen, die leicht zuviel für ihn werden könnte.“

    Der ernsthafte Weg ist schmerzhaft, anstrengend, aber auch gekennzeichnet von Zeiten unbeschreiblichen Glücks.

  9. Ich hatte neulich im TV einige Dokumentationen über den 2. Weltkrieg gesehen. Zu Wort kamen ehemalige deutsche Soldaten, KZ Überlebende etc.

    Etliche dieser Menschen sagten, obwohl sie sehr gläubig waren, durch die Erlebnisse im Krieg, an der Front, im KZ oder wo auch immer haben sie ihren Glauben verloren. Und ich kann zumindestens sagen, es ist völlig nachvollziehbar.

  10. Die Unterscheidung von ‚Religion‘ und ‚Konfession‘ wie oben im Zitat von C.G. Jung gefällt mir sehr sehr gut.
    Was heißt es denn eigentlich, wenn man sagt: Ich bin katholisch. Das müsste heißen, dass ich daran glaube, dass Jesus Christus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, dass wir durch ihn erlöst sind. Mein Verstand weigert sich beharrlich solch‘ eine abstruse Vorstellung anzunehmen – und mit Recht. Die Geschichte der Konfessionen ist in erster Linie die Geschichte von Machtausübung und Unterdrückung. Lass‘ dich taufen, unterwerfe dich oder du wirst vertrieben oder einen Kopf kürzer gemacht. Das ist das historische Fundament, auf dem die Ecclesia Catholica thront. Und ein Priester meinte auch mal zu mir, dass Gott diese Macht der Kirche ja auch zugelassen hat, sie also gerechtfertigt ist. Solch ein Denken macht mich dann sogar wütend. Weil das Faktische als gottgewollt hingestellt wird. Die Unterwerfung unter diese Macht führt zur Teilhabe an dieser Macht, an dieser Größe.
    Religion als Re-ligio, also ‚Rückbindung‘ an den göttlichen Ursprung ist etwas anderes. Das geht eher in die Suche nach einer Verbundenheit von Allem jenseits der materialistischen Trennung. Religiosität finde ich heute in der Quantenphysik, aber nicht in der Bibel.

  11. Zu dem Thema denke ich mir;
    Glauben was ist das? Es ist eigentlich nur etwas an das wir glauben um mit den Fragen des Lebens besser klar zu kommen. Religionen entschuldigen, erklären und vereinfachen vieles für uns Menschen. Ich weiß noch wie ich damals als Kind über den tot nachdachte und totale angst bekam. Es war für mich unvorstellbar nicht mehr da zu sein. Meine Mutter erklärte mir das es nach dem tot weiter geht und man belohnt wird für all das gute das man zu seiner Lebenszeit vollbracht hat, man alle Menschen wieder sieht von denen man schien im leben verabschieden musste, so konnte ich als Kind dann besser schlafen. Ich wurde Konfirmiert, musste vor der Konfirmation jeden Sonntag zur Kirche, der Pastor erzählte eigentlich immer das gleiche. Ob er etwas aus der Bibel oder aus dem Leben erzählte, in all den Geschichten passierte etwas und Gott entschuldigte sich für seine gründe so zu handeln aber er hatte viele gute gründe die unumgänglich für uns sind. Da saß ich da mit meinen damals 13 Jahren in der Kirche und schaute mir die Menschen um mich herum an, ich fing an zu zweifeln und, dachte mir „das kann doch eigentlich nicht wahr sein“. Glauben die Menschen wirklich das sie nach 9999999999999999 Jahren die es unseren Planeten jetzt gibt, das es da einen Gott gibt der und als seine Lieblinge bevorzugt? Ich finde es grenzt an Größenwahn so etwas zu denken, da wir zu etwa 0,01% diese Welt bewohnen und sie ist 99,99% gut ohne uns ausgekommen. Wenn es einen Gott gibt dann wäre es doch logischer das der Gott die Tiere bestrafen will und uns als Engel der Apokalypse entsandte die ihren Planeten zerstören XD. Würden wir so denken könnten wir alle nicht mehr gut schlafen also lassen wir uns lieber jeden Sonntag von Gottes Leuten in Häusern die Unmengen an Geld kosten erzählen das uns jemand liebt und alles seine gründe hat. Die Kirche bereicherte sich schon immer an ihren Gemeinden und das ist bis heute so. Es gibt vieles was einem im Leben passieren kann, mit dem man klar kommen muss. Man sollte sich es deswegen vielleicht zu Lebensaufgabe machen sich die richtigen Menschen zu suchen mit denen man so etwas durchleben kann, die diese Schicksalsschläge und das leben erträglicher machen. Wenn ich zurück denke wann ich mich in meinem leben an Gott wannte und betete, es war immer in Notlagen, wenn ich als Kind angst hatte um andere Menschen oder meine Familie. Es gibt das Sprichwort „Gott sei dank“ ich kann mich aber nicht erinnern das ich anfing zu beten als es mir gut ging und ich Gott dafür danken wollte, dazu ging ich dann zum Ernte Dankfest. Der Glaube ist denke ich einfach aus der Verzweiflung der Menschen heraus entstanden. Die Religion zeigt einem den richtigen weg mit ihren Schattenseiten, der Hölle, Dämonen usw. in dem sie die Angst, das unbekannte nutzt wodurch sie entstanden ist. Den Menschen Werte und Moral beizubringen würde meiner Meinung nach voll und ganz reichen.

    Ich denke schon das es einzig und allein die Evolution uns dazu gemacht hat was wir sind. Das jeder seines eigenen Glückes Schmied ist und Gott uns nicht ständig auf die probe stellt. Mit Schicksalsschlägen klar zu kommen ist schwer und man muss sie nicht durch eine Religion entschuldigen lassen. Man sollte sich mit Menschen umgeben die man liebt, die einem gut tun weil sie einem das geben was man braucht und dann kommt man mit Schicksalsschlägen wie dem tot oder anderen schrecklichen dingen die einem widerfahren besser klar. Wenn man diesen Background nicht hat dann macht man sich den.

    LG

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