Wer ich sein will.

Tatsächlich hat mich eine Serie auf die Idee gebracht für diesen Beitrag und eigentlich hatte ich mich dazu entschlossen nicht darüber zu schreiben – allerdings ging mir das Thema nicht aus dem Kopf. In dem Film ging es um eine junge Bloggerin (meines Alters), die dabei war herauszufinden wer sie ist. Ich habe so viele Parallelen zu mir selbst gefunden und habe mir die gleiche Frage gestellt.

Wer will ich sein?

Ich habe keine Probleme damit, meine Meinung zu sagen zumindest bei den Menschen, die mich kennen und mögen. Ich möchte aber jemand sein, der sich nicht scheut für sich selbst einzustehen und das auszudrücken was man denkt. Und wenn das bedeutet allen die eigenen Tränen zu zeigen, dann will ich auch das können.

Außerdem will ich diejenige sein, die sich selbst so gut kennt, dass sie Dinge alleine tun kann- alleine auf die Tanzfläche springen und tanzen, lachen als würde es keiner sehen. Jemand den es nicht interessiert, was Fremde von einem halten. Im Moment leben und jede Sekunde schätzen, weil jede Sekunde des Lebens -jeder kleine Augenblick- kostbar sind. Der Gedanke ist furchtbar, aber das Leben kann jeden Moment vorbei sein und deswegen sollte man es nur umso mehr auskosten. Ich will peinliche Sachen machen können und mich ausprobieren, nicht so sehr enttäuscht sein, wenn etwas nicht gelingt. Ich möchte immer für meine engsten Freunde da sein und nicht die Verantwortliche für Streit und Hass sein, ich hoffe darauf, vermisst zu werden von Freunden und Familie, wenn ich gerade woanders bin und ich will lieben können – bedingungslos- nicht unbedingt nur den Partner, auch Familie und Freunde.

Ich glaube daran, dass man es schaffen kann ohne Vorurteile auf Menschen zuzugehen und erst über sie zu urteilen, wenn man sie wirklich kennt. Ich will einen großen Freundeskreis haben, aber nicht um beliebt zu sein, sondern um die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln sehen zu können. Ich möchte mich freiwillig weiterbilden, in den Dingen, die mich interessieren, die Dinge, die ich habe wertschätzen und einfach DANKBAR sein.

Entschuldigung falls die Gedanken wirr und ungeordnet waren – das war mir wichtig

29 Kommentare zu „Wer ich sein will.

Gib deinen ab

  1. Die Frage ist gut und schwer. Und sie bringt mich noch mehr zum Grübeln, als ich momentan sowieso schon damit beschäftigt bin.
    Aber ich glaube, noch viel wichtiger ist es, eine Antwort auf die Frage „Wer bin ich“ zu finden. Denn als der, der wir sind, bewegen wir uns zwischen den Menschen. Als der, der wir sind, begründen wir unsere Entscheidungen, Beweggründe und Gedanken, welche für andere mit anderen Erfahrungen häufig absolut sinnfrei erscheinen. Nur als der, der wir sind, haben wir schlussendlich überhaupt eine Chance der zu werden, der wir sein wollen. Nur dann können wir überhaupt unsere Route zum Ziel abstecken.
    //eindenkender

  2. Ausprobieren, einfach machen und über den Schatten springen,
    nur so kannst du herausfinden, ob es das WIRKLICH ist, was
    du sein willst. Manchmal entpuppt sich die ein oder andere
    Sache als überhaupt nicht kompatiebel mit dem vorhandenen
    selbst, aber wie lautet dieser alte Spruch: Versuch macht klug!

    Wenn es vielleicht auch nicht immer gleich von Erfolg gekrönt ist,
    auch scheitern bringt einen weiter, denn dann weiß ich auf jeden Fall,
    wofür ich keine Energie mehr verschwenden muss, egal ob es sich
    dabei um Menschen oder Begebenheiten handelt.

    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende

  3. Gut so. Setze Dich nicht unter Druck. Unter Druck kann ich nicht fotografieren. Daher hüte ich mein Hobby wie einen goldenen Schatz. Mach etwas, was Dir wirklich am Herzen liegt. Ausprobieren, sich selbst entdecken, staunen und sich über Erfolge freuen. Liebe Grüße!

  4. Wer will ich sein? Ich will ich sein mit allen Ecken und Kanten und es wäre doch toll wenn die Menschen alle so denken würden und sich akzeptieren könnten wie sie sind. Nicht wirr sondern klasse der Beitrag 👍

  5. Da sind doch großartige Ansätze für uns alle drin. Einfach mal auf die Tanzfläche stürmen. Also nüchtern und tanzen, wie man es fühlt. Ich bin sofort dabei. Einfach man selbst sein dürfen.

  6. Ich stimme dir da voll und ganz zu, und ich finde diesen Eintrag toll. Aber wenn man immer denkt, was man alles erreichen will bevor man stirbt, setzt man sich mega unter Druck. Ich weiß nicht, vielleicht liegt es auch an mir, aber wenn ich so denke kriege ich Panick. Manchmal muss man das Leben einfach nehmen wie es kommt. 🙂 Trotzdem inspiriender Post. *Daumen hoch*

  7. Mutig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und meiner Meinung nach auch ziemlich notwendig, um ein Leben zu führen, das glücklich macht. Ich befinde mich auf dem gleichen Weg wie du, mit ähnlichen Gedanken und Wünschen und ich kann dir nur sagen, dass die Reise, so holprig sie auch manchmal ist und so viele Blasen man sich an Händen und Füßen zuzieht, es absolut wert ist. Ich bin 2010 nach Neuseeland gereist und nach einem Jahr als ein völlig anderer Mensch wiedergekommen und es war das wunderbarste Gefühl überhaupt, zu sehen, dass sich etwas verändert, wenn ich mein Umfeld verändere. Bis heute habe ich das Fernweh nicht losgelassen und ich kann es nicht erwarten, wieder meinen Rucksack zu schultern und loszulegen. Ich finde mich eher in der Ferne, auch wenn ich hier zu Hause fleißig suche und mich zu formen versuche, so, wie ich sein will. Ich wünsch dir ganz viel Durchhaltevermögen – und vielleicht tanzen wir mal zusammen drauflos? 😉

  8. Ich glaube dass man das nicht immer mit dem Kopf fassen und beschließen kann wer man ist. Ich beobachte an meinen Kindern, dass sie schon mit Persönlichkeit auf die Welt gekommen sind. Wie sich das dann verfestigt hat viel mit Selbstreflektion, Lebenserfahrung und emotionaler Akzeptanz seiner selbst zu tun. Dazu gehört auch zu akzeptieren, wer und was man nicht ist und das OK zu finden. Dies ist in so manchem Stadium seines Lebens nicht so einfach. Ziele und Entwicklung sind was Gutes und Wichtiges, aber nicht vergessen: Vielleicht bist Du ja schon verdammt gut, so wie Du bist 😉

  9. Ein schöner Gedanke und ein guter Ansatz für ein gutes und erfolgreiches Leben…

    Ich befinde mich auch auf dieser Reise:

    Ich habe mich gefunden und weiß wer ich bin. Ich muss nicht mehr suchen, sondern habe gefunden. Ich bin glücklich und verlobt, bin gesund, habe Arbeit, ein schönes Zuhause, mache Sport, habe Freunde und ein mich erfüllendes Hobby.

    Aber mir ist auch stets bewusst wie zerbrechlich dieses Glück ist und wie vergänglich das Leben.

    Das gibt mir selbst oft zu denken. Manchmal macht es mich auch traurig, bereitet mir Angst, allerdings nicht so, dass sie mich lähmt.

    Ja, es kann jeden Tag vorbei sein, doch sich dies ständig vor Augen zu führen macht krank und hindert einem daran das Glück wert zu schätzen und das Leben zu genießen…

  10. Ich habe die Frage „Wer will ich sein?“ gelesen und wusste sofort, dass du von Awkward sprichst! Ich vergöttere die Drehbuchautorin dieser Serie es ist ein Wahnsinn wie viele parallelen man zu sich selbst in dieser Serie finden kann. *_* Ich kann sie wirklich jedem Empfehlen ! Und noch dazu echt super Eintrag Ich liebe tiefgründiges Zeug !

    1. „Zeug“ 😀 aber ich weiß was du meinst. An manchen Stellen ist die Serie echt die Verkörperung aller Klischees von Teenie-Filmen und an anderen Stellen geht es direkt unter die Haut.

  11. Schöner Blog und schöne, interessante Gedanken. Gar nicht wirr und ungeordnet ^^
    „Ich will einen großen Freundeskreis haben, aber nicht um beliebt zu sein, sondern um die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln sehen zu können.“
    Bemerkenswert. So habe ich das noch gar nie gesehen …

  12. Faszinierend, wie du es schaffst, Deine Gedanken auszudrücken.
    Finde ich wichtig, sich mal ernsthaft damit zu beschäftigen, wer man sein möchte.
    Das bringt mich auf jeden Fall zum Nachdenken.
    Einen schönen Tag und viele Grüße 🙂

  13. Deine Gedanken sind nicht wirr. Ich finde sie gut und schlüssig. Natürlich wollen die meisten Menschen solche Ziele erreichen und ich hoffe für dich, dass es dir meist gelingt. Schicksalsschläge und Enttäuschungen sollen dich nicht bitter machen, sondern weise und verständnisvoll. Wenn man so tolle Vorsätze für das Leben hat, dann gelingt es auch.
    Gestern habe ich eine Dokumentation über Leonardo da Vinci gesehen. Ich habe nicht gewusst, dass sein Antrieb der hemmungsloser Ehrgeiz war, seine Spuren, sein Schaffen weltberühmt und unvergesslich zu machen. Du? Unsympathisch und doch hat er es erreicht. Aber das wollen wir beide nicht, nicht wahr?

  14. Ich verstehe dich da total, ich glaube dieses Gefühl haben viele aber trotzdem gibt es noch Vorurteile und Hass, dabei will eigentlich jeder nur das beste für sich und seine Freunde und Familie.

  15. Entschuldige Dich nicht für Deine wirren Gedanken. Sei stolz, dass Du den Mut hast diese zu äußern – in unserer alles bewertenden Welt.

  16. Hola Sophieleben höchstwahrscheinlich bist du noch keine 20,.(?) dein Beitrag gefällt mir deshalb doppelt gut! Junge Mensche sollten wirklich wissen WOHIN sie wollen…..da hast du dir eine sehr schwere Aufgabe gestellt. Unter dem Titel :“Mein Traum frei zu sein“ habe ich meine Autobiografie geschrieben…doch in meinen 73 Lebensjahren habe ich es nicht geschafft totale FREIHEIT zu erleben..die gibt es nicht! Wenn ein Mensch in seinem Leben Mitmenschen,egal woher sie kommen, oder welcher Rasse sie angehören Respektiert und man selber Respektiert wird, ist das schon eine Tür zur Freiheit..zu Hass und Neid sollte man sich niemals hinreißen lassen. Man sollte immer das machen was man selber machen möchte…OHNE andere Mitmenschen zu verletzen. Am Ende des Tages feststellen wie viel Plus oder Minus Punkte man gesammelt hat. Dann braucht man keine Angst zu haben dass man keine Freunde oder nette Menschen in seinem Umfeld hat. Und wenn es Mal „schief geht,“ denke an diesen Chinesischen Spruch:>Ruhm liegt nicht darin,niemals zu fallen,sondern darin,jedes Mal wieder aufzustehen,wenn wir gefallen sind<
    Wünsche dir viel Glück auf deiner "Lebens-Reise".

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: