Warum der Naturschutz verwirrend ist.

Naturschutz geht uns alle etwas an. Das sagt jeder und das weiß jeder. Jeder versucht auch in irgendeiner Weise Energie und Ressourcen zu sparen. Da reicht schon immer das Licht und den Fernseher auszuschalten, wenn er/es nicht gerade benötigt wird oder den richtigen Anbieter für Strom zu benutzen. Die Möglichkeiten sich für die Umwelt einzusetzen sind vielfältig und sehr wichtig. Was viele zum Beispiel nicht wissen ist, das der Verzehr von Fleisch die Umwelt belastet, vor allem wenn es nicht regional gekauft wird, da Treibhausgase durch die Verdauung der Tiere und die „Produktion“ von Fleisch entstehen. Probs für Vegetarier, die also nicht nur Tiere, sondern auch maßgeblich die Umwelt schützen.

Da jedoch hunderte Möglichkeiten des Umweltschutzes möglich sind und quasi „jeder etwas anderes“ sagt, wie Umweltschutz und Naturschutz am ehesten möglich sind, ist es für „einfache Leute“, die einen Beitrag leisten wollen, sehr schwierig die Tipps auf ihren Erfolg einzuschätzen. Trotzdem kann jeder Einzelne meiner Meinung nach zumindest einen kleinen Beitrag leisten, indem er diese einfachen Tipps berücksichtigt:

IMG_1264– Heizung immer möglichst kurz anschalten

-Stoßlüften anstatt Lüften bei halboffenem Fenster

-Bilden von Fahrgemeinschaften

-Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel

-Kauf regionaler Produkte

-Kleidung (vor allen Dingen Pullover) nicht nach jedem Tragen waschen

-Spülmaschinen und Waschmaschinen komplett fülllen

-beidseitiges Drucken von Dokumenten

-möglichst wenige Plastiktüten verwenden

-häufig Secondhand-Kaufen

Mehrere einfache Tipps fallen mir gerade nicht ein. Verwirrend an dem Umweltthema ist vor allen Dingen, dass man nicht genau informiert wird, ob es zum Beispiel besser ist das Haus gut zu dämmen oder entsteht dann schneller Schimmelpilz? Sollte man eher Ökostrom unterstützen, obwohl manche Ökostromprojekte schnell und unüberlegt gestartet werden und teilweise Landschaften zerstört werden. Hat auch Atomkraft seine Vorteile?

Jeder sollte sich die Zeit nehmen und eine Weile darüber nachdenken, wie er einen persönlichen Weg finden kann ressourcenschonend und energiesparend zu leben. Das ist nicht immer einfach – verwirrend eben allerdings kann eine kleine Recherche wie meine schon zu guten Vorsätzen und kleinen Veränderungen führen und auch sehr inspirierend sein. Sich Gedanken machen ist eben nicht immer erdrückend, es kann auch erfolgreich sein.

13 Kommentare zu „Warum der Naturschutz verwirrend ist.

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  1. Nein, ich möchte mich nicht loben. Ich/wir, meine Ehefrau u. ich haben das Auto abgeschafft. Das Auto ist einer der größten Umweltschädlinge die es gibt. Das einzige Gegenargument ist: Arbeitsplatz. In der Autoindustrie, mit allem drum und dran arbeiten circa 750.000 Menschen. Mit Planung und gesteckten Zielen, ließe sich da was machen. Der Haken, keiner! wirklich keiner will es.
    „Aber so wie es ist, ist es ja so schön bequem.“
    Uns hat die Abschaffung bis jetzt nur Vorteile gebracht. Wir hätten uns gerne irgendwas elektrisches angeschafft. Nein keinen Quirl oder Mixer, ein Auto. Die kann aber niemand bezahlen und dies ist von der „Industrie“ so gewollt. Das empfinde ich als aktive Behinderung am Umweltschutz. Ich persönlich finde das die Politik und die Industrie viel zu wenig dafür tun und zwar überall, global. Es ist traurig mit ansehen zu müssen, wie die Erde in die Grütze gedrückt wird, nur um irgendwelche „Sozialproduktziele“ zu erreichen. Es gibt sehr viele Menschen, die aktiven Umweltschutz leben, ob freiwillig oder aus Kostengründen, dies ist sehr löblich. Um so trauriger ist das Gegensteuern aus Politik und Industrie.
    Wir sind auf dem verkehrten Kurs und alle machen mit.
    Wir haben nur diese Welt.

  2. Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen. Alles was wir anstellen, ob im Guten oder im Schlechten für die Umwelt, juckt die Erde nicht besonders. Die Erde braucht uns nicht. Sie wird über unser Dasein hinwegziehen, als hätte es uns nie gegeben. Sie wird im ganz schlechten Fall vollkommen neu anfangen, so wir sie es schon zwei oder drei Mal getan hat.

      1. Das Leben ist nicht totzukriegen. Denken wir uns eine weltumspannende atomare Zerstörung. Nach vielleicht 10 Millionen Jahren wird sich Leben in irgendeiner Form entwickelt haben. Auch intelligentes Leben.
        Man muss nur an den Fluss in Spanien denken, der vor 35, 40 Jahren durch umweltzerstörende Industrie tot war. Mausetot. Nicht einmal Bakterien oder Einzeller fanden die Biologen. Und jetzt nach einigen Jahrzehnten bilden sich in dem Fluss wieder Leben.

  3. Umweltschutz ist wenn einer und der Staat daran verdient. Ist wie mit der E-Zigarette. Alle Politiker reden sie machen sich um die Gesundheit sorgen, dabei kocht das Thema immer dann hoch wenn zu viele plötzlich umsteigen. Kommt die Masse wieder zu den normalen Zigaretten zurück sind die Einnahmen gesichert und keiner spricht mehr über die E-Zigarette. So ist das auch mit dem Umweltschutz. Leider.

  4. Nachdem Ich den Beitrag und die Kommentare gelesen hatte, wurde Ich wieder daran bestärkt mir später ein Elektroauto zu kaufen 😀 Zur Zeit nutze Ich ein kleines eigenes Auto um am Freitag von der Uni nach Hause und am Sonntag zur Uni zu fahren. (Die Bahnpreise sind mir zu teuer und einen Fernbus gibt es auf der Strecke leider auch noch nicht) Ich bin der Meinung, dass hier noch ein flächendeckendes umweltfreundliches System etabliert werden muss. Ich sehe aber auch, (oder meine zu sehen) dass das gesellschaftliche Interesse an dem Thema Umweltschutz wächst. Da man als einzelner nicht wirklich viel bewegen kann, (Ich kann mir nicht selber ein Elektro Auto bauen) werden wir mit bezahlbaren Elektroautos oder anderen umweltfreundlicheren Technologien warten müssen, bis der Markt für die Anbieter groß genug ist. Ich bin da aber optimistisch.

  5. Wichtiges Thema! Ich finde Deine Tipps gut, nicht die klassischen Standardtipps… Ich denk auch das man einen Pullover ruhig 2x tragen kann, mit entsprechendem auslüften geht das auf jeden Fall… Auch der Verzicht auf Plastiktüten sollte ja kein Problem darstellen. Ich denk das größere Problem sind da eher die Mehrzahl der Menschen die sich darüber einfach keine Gedanken machen…

  6. Wirklich ein sehr wichtiges Thema, dass man gar nicht oft genug erwähnen kann! Ich denke mal, jeder kann seinen eigenen Beitrag leisten – ob das jetzt vegetarisches Leben der etwas anderes ist, bleibt ja jedem selbst überlassen. Energie sparen kann man fast überall, man muss nur einmal seinen inneren Schweinehund überwinden und beispielsweise das Wasser etwas kälter stellen. 🙂

  7. Leider wird so getan, als seien die Privathaushalte DAS PROBLEM. Kleine Hazshalte sparen jeden Cent, verdienen aber oft zu wenig um die meidt teureren Energuesparer kaufen zu können.
    Die großen Unternehmen hingegen legen Geld auf den Tisch bei Tante Merkel und dürfen die Umwelt verdrecken. Schließlich kommt das der Wirtschaft zugute. Schade nur das davon wieder nichts bei den kleinen Leuten ankommt, die versuchen was sie nur können.

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