Erst denken dann handeln – der Butterfly Effect ! #Filmtipp 1

Wer schon einmal von dem sogenannten „Butterfly Effect“ oder Schmetterlingseffekt gehört hat, der weiß, dass selbst die kleinste Aktion einen großen Einfluss auf völlig andere Ereignisse sein kann. Das wohl bekannteste Beispiel ist, welches in diesem Zusammenhang wohl am häufigsten fällt, ist der Schmetterling, der mit der Bewegung seines Flügels einen Tornado in Brasilien verursacht. So kannst du durch einen einzigen Blogeintrag, wie unter anderem bei dem Blog von Malala Yousafzai, die Welt verändern. Malala, die aus Pakistan stammt, schrieb mit elf Jahren auf ihrem Blog über die Taten der Taliban und die Unterdrückung der Mädchen. Ihr Blog wurde durch die ehrlichen Berichte schnell bekannt und als ihre Identität aufgedeckt werden konnte, versuchten Taliban sie durch einen Kopfschuss zu töten. Wie ein Wunder überlebte sie dies und ist heute Friedensnobelpreisträgerin. Somit hat die Tatsache, dass sie mit dem Bloggen begonnen hat einen Einfluss auf verschiedenste Teile der Erde gehabt.

Um genau diesen Effekt im Zusammenhang mit dem Internet geht es in dem Film „Cyberbully“ mit Maisie Williams, der mir von einer Freundin empfohlen wurde. (Vorsicht es gibt noch einen weniger anspruchsvollen, gleichnamigen Film mit Emily Osment). Im Film geht es um Casey Jacobs, die ein wenig Bekanntheit im Internet unter einem Synonym erlangt. Als ihr Ex-Freund gemeine Posts zu ihrem Privatleben verfasst, möchte sie sich rächen und unter seinem Namen posten. Dafür muss sie seinen Computer allerdings hacken und erhofft sich Hilfe von einem Freund. Dieser ermöglicht es ihr über einen Chat, genau dies zu tun. Schnell findet sie jedoch heraus, dass es gar nicht ihr Freund Alex ist, der ihr dabei geholfen hat, sondern ein echter Hacker, der versucht ihr eine Lehre zu erteilen. Wie die ganze Geschichte ausgeht möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Man kann sich den kompletten Film auf Youtube ansehen, der Link hier:

 

Im Grunde erteilt der Film die Lektion, dass man keine Kommentare im Internet verfassen sollte, die grundlos gemein sind. Kommentare, die man unüberlegt schreibt und die nicht als konstruktive Kritik gelten können, da sie einfache Beleidigungen beinhalten – „Haterkommentare“! Wenn auf einen gemeinen Kommentar 10 Komplimente kommen, kann die Person, die kritisiert wird möglicherweise damit klarkommen, wird man jedoch auf das übelste beschimpft, ohne eine Chance zu haben sich zu wehren, kann das schlimme Folgen haben. Deshalb sollte man immer nachdenken, welche Folgen ein gemeiner Kommentar haben kann, bevor man ihn schreibt – und hat es überhaupt einen Zweck? Bringt mich das in irgendeiner Art und Weise weiter?

 

PS: Für diejenigen, die sich den Film anschauen möchten: er ist auf Englisch und bitte bei 15 Minuten und 30 Sekunden nicht erschrecken!

6 Kommentare zu „Erst denken dann handeln – der Butterfly Effect ! #Filmtipp 1

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  1. Dem kann ich nur zustimmen, was du schreibst.
    Die Kultivierung der Verrohung, die durch die Anonymität des social web ermöglicht wird, ist eine unangenehme Seite einer an und für sich begrüßenswerten Kommunikationsform (dass Menschen, die sich nicht kennen, kommunizieren, sich austauschen, mitunter mit Zustimmung, mitunter mit Kritik).

    Ich hab neulich einige Wochen Pause bei facebook gemacht – nicht, dass ich selbst betroffen gewesen wäre, aber der ‚Bürgerkrieg im Netz‘ hat mir gereicht.
    Hierzu:
    https://wuenschenwollentun.wordpress.com/2015/03/28/hassunproblemoderwatt-wir-brauchen-eine-allgemeinbildung-in-psychologie/

  2. Liebe Sophie, ich finde es gut, dass du als Bloggerin dieses Thema ansprichst. Ich habe oft das Gefühl, dass viele diesen Gedanken nicht im Hinterkopf haben, wenn sie im Internet unterwegs sind.

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