Tipps zum Unistart.

Schon einige mussten da durch: Freunde ziehen weg, man selbst an einem völlig IMG_2236fremden Ort, in einer neuen Wohnung, neue Mitbewohner. Doch die Gedanken drehen sich nicht um die fremde Stadt oder die neuen Mitbewohner, die Gedanken Kreisen um den ersten richtigen Tag an der Universität/Hochschule.

Kann ich neue Freunde finden? Wie werden die Leute dort sein? Habe ich das richtige Studienfach gewählt, die richtige Uni? Kann ich dieses Studium schaffen?

Die meisten der Fragen werden sich sowieso nicht in den ersten Wochen klären. Denn ob man das Studium schaffen kann sieht man frühestens in den Resultaten der ersten Klausuren. Ob man die richtige Uni gewählt hat, hängt ganz von den eigenen Erwartungen ab. Geht es mir darum, wie die Universität aussieht, welche Lehrmaterialien verwendet werden oder geht es darum, wie die Uni organisiert ist?

Kann man Freunde finden? Definitiv! Die wenigsten Studenten ziehen mit allen ihrer Freunde in die neue Stadt und bleiben unter sich. Die meisten sind alleine und interessiert an neuen Kontakten. Gerade in der ersten Woche habe ich in den Gesichtern einiger Kommilitonen Erleichterung gesehen, wenn ich sie angesprochen habe und ein Gespräch entstanden ist. Auch ich war froh, wenn mich andere Studenten nach dem Weg fragten und wir gemeinsam auf der Suche nach den richtigen Vorlesungsräumen waren. Absolut niemand war genervt, wenn er angesprochen wurde, da jeder Anschluss finden will.

Daher die goldene Regel: traut euch und macht alles mit! Gerade in den ersten Wochen hat man unheimlich viele Möglichkeiten, die man unbedingt nutzen sollte, 2015-14-9--21-28-54um neue Menschen kennenzulernen. Unipartys, Hochschulsport, die Erstiwoche und erste Vorlesungen. Deshalb sollte man sich natürlich möglichst an allem beteiligen und versuchen so viele Kontakte zu knüpfen, wie es nur geht. Der Kreis der Menschen mit denen man später am meisten zu tun hat, der verkleinert sich automatisch. Allerdings ist es immer gut zum Beispiel wenn man bestimmte Kurse wechselt, dort dann schon jemanden zu kennen, der einen dann wiederum anderen Menschen vorstellen kann.

Soweit ich beobachten konnte blieben tatsächlich auch nur Menschen allein, die nicht an neuen Kontakten interessiert waren und auch diese wurden in keinster Weise ausgegrenzt.

Gesagt ist zwar leichter, als getan. Jedoch ist es das Beste, klugerweise entspannt an die erste Woche oder den ersten Tag heranzugehen, denn spätestens am Ende des ersten Tages fragt man sich dann, wovor man eigentlich solch eine Angst gehabt hat. Also am Abend vorher ein bisschen Sport und einen Beruhigungstee und am nächsten Tag voll durchstarten.

Ich wünsche allen Erstsemestern einen guten Start!

8 Kommentare zu „Tipps zum Unistart.

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  1. Ein toller Post! Kann diese Angst, wenn man irgendwo neu hinkommen, so gut verstehen – wechsle jetzt die Uni und berichte von meinen neuen Erlebnissen, wenn man irgendwo auf einmal fremd ist 🙂

  2. Ich muss sagen, dass neue Kontakte knüpfen unglaublich schnell in der ersten Uni Woche geht. Und häufig ist es dann so, dass man das ganze Studium oder sogar das ganze Leben mit ihnen in Kontakt bleibt. 😉

  3. ein sehr schöner Beitrag 🙂
    gewissermaßen starte ich diese Wintersemster auch (noch einmal) mit der Uni durch. zwar ist das für mich nicht völlig neu und ich ziehe auch nicht dafür weg, aber neu ist es an der Uni dennoch, denn man lernt so viele neue Leute kennen. wenn man offen dafür ist, kann das eine große Bereicherung sein, denke ich 🙂

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  4. Studieren ist toll und bei all dem Stress, den man dabei hat, sollte man nie vergessen, diese einmalige Zeit der Freiheiten und des Ausprobierens auch zu geniessen. Toller Post.

  5. Es scheint hundert Jahre zurückzuliegen, dass ich studiert habe. Wir haben damals sehr schnell Kontakte knüpfen können. Das geht, wenn man sich in jüngeren Bereichen bewegt, schneller. Und die Studentenzeit war die beste Zeit meines Lebens. Damals begonnene Freundschaften bestehen in meinem Fall bis jetzt.
    In neue Gruppen gerät man in seinem Leben immer wieder (Wechsel der Arbeitsstelle, Weiterbildungen, Hobby-/Sportgruppen, und andere) .. Je älter die Umgebung ist, auch das eigene Alter spielt eine Rolle, desto schwerer können Kontaktaufnahmen sein. Die Toleranz nimmt ab.
    Deine Tipps sind gut. Sich Gruppen anschließen, zu Veranstaltungen gehen, sich unter die Menschen mischen – sind wichtige Hinweise.
    Gutes Gelingen!

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