Entspannung in 5 Schritten

In unserem Leben muss heute alles schnell gehen. Ob neue Ideen im Job, die Schulzeit, der Weg zur Arbeit oder die Zeit mit der Familie – alles dauert zu lange und für nichts bleibt genug Zeit. Das stresst, und zwar nicht nur uns selbst, sondern auch die Menschen in unserem Umfeld. Stress ist in gewisser Weise schon ansteckend oder zumindest sehr nervig. Und wer kann schon abstreiten, dass es ihm schon so ging? Auch ich musste zwischen Uni, dem Job, Freunden und dem bloggen schon häufig entscheiden, da gefühlt einfach nicht genug Zeit ist, um alles gleichzeitig zu tun. Meistens hat zeitlich das Bloggen etwas darunter leiden müssen. Warum dann nicht aktiv etwas dagegen tun? Sich selbst das Leben ein bisschen erleichtern – einfach!

Juli vom Blog Zufallsmoment und ich haben uns die Frage gestellt, wie wir im Alltag mit Stress umgehen und ihn vermeiden können, da zwei Personen dazu sicherlich mehr Tipps einfallen und sich die Beiträge sehr gut ergänzen. Meine Ideen sind folgende:

Erstens: Bewusstsein schaffen

Weißt du ganz genau, was dich im Alltag stresst? Grob vielleicht schon und die Antwort ist wahrscheinlich: der Job, die Uni, bestimmte Menschen oder Sonstiges. Aber diese schwammigen Aussagen bringen nicht sonderlich viel und ändern auch nichts an der Tatsache. Wie wäre es dann damit, eine Liste mit Faktoren zu verfassen, die all‘ das zusammenfasst, was dich stresst und was dir dabei hilft, dich zu erholen. Das kann von dem zu kleinen Garten über die nervigen Nachbarn bis hin zu dem verhassten Hobby gehen, mit dem man nur wegen der netten Leute weitermacht. Und dann heißt es, das was zu ändern ist wird sofort anders gemacht! Mit einer Jetzt-oder-Nie Mentalität. Statt der Stressfaktoren hat man dann mehr Zeit für die positiven Dinge des Lebens.

Zweitens: Erholung

Ein offensichtlicher, aber doch sehr wichtiger Punkt ist die Erholung. Erholung ist etwas sehr persönliches. Für mich reicht da manchmal schon ein kleiner Spaziergang oder ein HIT-Workout zu Hause. Was Jeder in ein paar Minuten tun kann, um ein bisschen Energie zu gewinnen ist ein wenig rauszugehen, in Parks, in das Lieblingscafé, sich mit einem Buch auf eine Bank setzen, Radfahren oder Schwimmen. Wirklich jede Form von Sport kann helfen, um den Stress zumindest ein wenig zurückzustellen und sich auf etwas Positives zu fokussieren. Besonders effektiv sollen auch Yoga, Meditation und Progressive Muskelentspannung sein. Mein persönlicher Liebling der 3 ist Yoga. Und obwohl ich Yoga in Kursen zum Beispiel im Fitnessstudio toll finde, macht es mir persönlicher mehr Spaß Yoga zu Hause mit einem Youtube-Video zu machen. Dann muss man sich erstens keine Sorgen machen, wie man gerade aussieht, muss sich zweitens nach keinen bestimmten Zeiten richten und es ist drittens sogar gratis.

Für diejenigen, die noch nie etwas von Progressiver Muskelentspannung gehört haben und dazu gibt es verschiedene CDs, Videos und Kurse. Es geht darum, den Körper abwechselnd an- und dann wieder zu entspannen und es ist eine Technik, um Energie zu tanken. Allerdings kann es auch erholen, sich einfach einen Tag zu nehmen, an dem man in die Sauna, zur Massage, dem Friseur oder zur Maniküre geht. Je nachdem, was man selbst eben am Effektivsten findet. Wenn man sich das Geld sparen möchte kann auch schon ein wenig Schlaf helfen, sich zu erholen. Zumindest solange man nicht länger als 9 Stunden schläft, da man sich danach häufig weniger ausgeruht fühlt, als nach einem effektiven kürzeren Schlaf.

Drittens: Ablenkung

Möglicherweise hört sich das jetzt eher nach einem Beitrag darüber an, wie man mit einer Trennung klarkommt. Allerdings kann man sich auch von dem Alltagsstress ablenken, denn manchmal steigert man sich in ruhigen Moment noch eher in die Gedanken über die stressige Situation herein und macht damit die Gesamtsituation nur noch schlimmer.

IMG_0748Wie wäre es einfach mal spontan einige Freunde nach Hause einzuladen, jeder bringt etwas mit und man macht eine kleine Spontan-Party? Oder ein spontanes Treffen zum Kaffee-Trinken oder Pizza-Essen? Wenn auch das nicht optimal ist oder man einfach eher introvertiert ist und alleine entspannen möchte, kann man sich auch mal bewusste einen Tag frei nehmen und genießen. Quasi ein Self-Care Day, an dem man sich selbst pflegt. Oder man sucht sich bewusst einige Dinge raus, die man schon immer versuchen wollte, wie zum Beispiel eine neue Sportart, Fallschirmspringen oder in ein bestimmtes Theaterstück gehen. Was es genau ist, ist ganz egal. Und wenn es weniger spektakulär sein soll kann man sich auch einfach einen Tag lang hinsetzen und ein interessantes Magazin lesen oder den Stress an einem Erwachsenen-Malbuch auslassen.

Viertens: Abschalten

Das Wort „Abschalten“ ist hier wörtlich gemeint. TV, Handy, Laptop… alles kann für einen Tag im Regal ruhen, wenn man selbst dazu bereit ist und sich Karten, Musik und Bücher anderweitig organisiert als über das Internet. Man muss nicht jeden Tag erreichbar sein und auf Nachrichten der Freunde warten. Oder wie wäre es mit einem kleinen Wochenendtrip? Das muss keine Fernreise sein, mit der man seine Facebook-Freunde beeindrucken möchte, sondern vielleicht ein günstiger Trip zu Freunden in die Alpen oder eine Städtereise mit dem Zug nach Berlin. Allerdings sollte man auch hier aufpassen, dass man die Reise nicht überorganisiert und sich damit unnötigen Stress macht.

Fünftens: Loslassen

Stress ist nicht nur durch äußere Faktoren verursacht, die man nicht beeinflussen kann. Man veranlasst manchmal sogar selbst den Stress, indem man zu verbissen an Aufgaben im Job oder Privat herangeht. Die eigene Einstellung ist wichtig, um mit Stress umzugehen. Nicht immer kommt man damit alleine klar. Und es ist bedeutend zu wissen, dass man das auch gar nicht muss. Viel zu oft lehnen wir aus Stolz Hilfe von unseren Freunden und Bekannten ab, weil wir glauben, dass wir alleine damit fertig werden müssen. Aber wenn man sich die Situation anders herum vorstellt: Freut man sich nicht, wenn die beste Freundin einem ihre Sorgen anvertraut? Also wenn man mit einer Situation nicht fertig wird ist es okay auch mal Freunde, um Hilfe zu fragen oder sogar in den schwierigeren Fällen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Außerdem ist es wichtig Streit und Ärger zu lösen und nicht alleine als Cat-Person zu verbittern.

Wer jetzt noch nicht genug Tipps zum Entspannen bekommen hat oder einfach ein neugieriger Blogger ist, sollte jetzt ganz schnell den Weg zu Julis Blog finden und auch ihren Artikel zu diesem Thema lesen, den findet ihr hier:

Artikel von Juli

Und ihre Instagram- und Facebook-Seite findet ihr hier:

https://www.instagram.com/zufallsmoment/

https://www.facebook.com/Zufallsmoment/

 

11 Kommentare zu „Entspannung in 5 Schritten

Gib deinen ab

  1. Ich glaube, ich mach mir jetzt mal eine Stressliste… Das hast du wirklich wundervoll beschrieben, ich sehe unsere Artikel ergänzen sich und in einigen Punkten denken wir auch gleich. War eine tolle Zusammenarbeit mit dir – gerne wieder 🙂

    VG Juli

      1. Hi 🙂 haben uns in einer Facebook-Bloggergruppe gefunden. Wenn du auch mal Lust auf Zusammenarbeiten hast, kannst du dich ja mal über Facebook melden.

  2. Liebende Weise stressgreien Lebens

    Da ich ein einfacher Mensch bin
    Stellte ich mir die Frage was ist denn das Wesen
    Des Stress
    Und kam zu dem Ergebniss
    Angst

    Stress kommt auch nicht nur von außen
    Ich lasse ihn genauer das Ego der Identifikation
    Mit der Angstv wirft ihn mir als Köder
    Vor die Füße

    Sätze dieses Wahnes
    „Entschuldigung wo ist „Schuld“ wie spät ist es“ ?
    Beantworte ich
    Ja ohne Schuld gerne
    Es ist 20 Uhr früh

    Meine Erfahrung war
    Die Gier mehr und mehr in dieses gefasste
    Leben einer Stunde

  3. Stress lässt Gedanken zu hitzigen Selbstläufern werden. In diesem inneren Durcheinander merke ich nicht, dass Herausforderungen von außen sich mit unbewusst eingeübten Reaktionsmustern in mir verbinden. Es entsteht eine Art „Autopilot“-Funktion.
    Gerade dann, wenn Stressmomente häufiger entstehen, ist es gut, erst einmal zur Ruhe zu kommen: Meditation, Atemübungen, annehmende innere Haltung gegenüber aktuell auftauchenden – angenehmen und unangenehmen – Gedanken und Körperempfindungen. Dies beendet die abwehrende, konfliktbetonte innere Haltung und lässt Klarheit und Ruhe aufkommen.

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